"Kleiner" Scanner für Dokumentenmanagement in GREYHOUND

  • In der aktuellen c't 7/2013, S.112 findet sich ein ganz interessanter Test von Dokumentenscanner mit WLAN-Anschluss, allerdings geht es ausdrücklich nicht um Profigeräte für >1000 Seiten/Tag, sondern eher den SOHO-Bereich, vielleicht noch einzelne Abteilungen oder Filialen:


    Das einzige echte Netzwerkgerät, das ganz unabhängig von einem PC arbeitet, ist dabei das Brother ADS-2600W. Es kann die gescannten Dateien auf FTP-Server hochladen, in Netzwerkordner speichern oder per E-Mail versenden (also perfekt für GREYHOUND). Man kann auch auf einem angesteckten USB-Stick speichern oder direkt in ein SkyDrive oder Google Drive.
    Das Gerät hat einen Touchscreen, auf dem man bis zu zehn Scanprofile anlegen kann. Es kann Duplex und kommt laut Artikel auch mit lädierten und geknickten Seiten gut zurecht. In den Einzug passen 50 Blatt. Beim c't-Test mit 300 dpi Farbe duplex benötigte das Gerät 49 Sekunden, um zehn Blatt einzuscannen und per WLAN zu speichern.
    Wenn diese Scanleistung ausreicht, scheint es ein ganz guter Kandidat zu sein. Brother selbst empfiehlt ein Tagesmaximum von 1500 Seiten. Straßenpreis liegt derzeit wohl bei 600 €.


    Die anderen beiden Geräte im Test Canon ImageFormula DR-C125W und Fujitsu ScanSnapiX500 schnitten im Prinzip auch nicht schlecht ab, sind aber beides keine echten Netzwerkscanner. Der Canon baut nur per WLAN eine drahtlose USB-Brücke zu jeweils einem PC auf, auf dem dann die Scanner-Software laufen muss. Der Fujitsu hingegen kann sich drahtlos nur mit iOS- und Android-Geräten verbinden, zum PC geht es nur per USB-Kabel.


    Disclaimer: Ich bin mit keiner der erwähnten Firmen verwandt oder verschwägert. Ich habe auch keines der Geräte selbst getestet, sondern gebe hier nur die wesentlichen Fakten aus dem c't-Artikel wieder.