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NEU: GREYHOUND unterstützt Authentifizierung via OAuth2

Ab GREYHOUND Version 5.0.85 build 2885 (aktuelle Stable-Version) unterstützt GREYHOUND die Authentifizierung per OAuth2 für sichere API-Zugriffe, die sich via Browser autorisiert. Das ist vor allem relevant für alle Kunden mit Exchange, Office365 und/oder Google-Mailkonten. Diese müssen ihre Mailkonten zwingend auf das neue Authentifizierungsverfahren umstellen, da die passwortbasierte Authentifizierung bald nicht mehr unterstützt wird durch die Anbieter!
Dringender Handlungsbedarf besteht außerdem für alle, die den GREYHOUND Google-Sync für Termine oder Kontakte nutzen.

Was muss ich jetzt tun?

  • Für Nutzer des GREYHOUND Google Sync gilt: Sofort nach dem Update auf GREYHOUND Version 5.0.85 build 2885 auf OAuth2 umstellen, andernfalls kann keine Synchronisation von Terminen und/oder Kontakten mehr stattfinden.
  • Unsere Empfehlung für alle G Suite-Kunden und Nutzer von Google-Mail lautet: Stellt eure Mail-Konten schon jetzt auf das neue und sichere OAuth2 Verfahren um. So kann man es nicht mehr vergessen und schon jetzt die sichere Verbindungsvariante nutzen.
  • Für Exchange- und Office365-Kunden gilt: Etwas Geduld. Das Authentifizierungsverfahren wurde bislang nur angekündigt, ist aber dort noch nicht etabliert. Die betreffenden Kunden sollten von Microsoft bzw. Google informiert werden, wenn es soweit ist. Bis dahin besteht kein Handlungsbedarf.

Für Nutzer des GREYHOUND Google-Sync

Nutzt ihr den Google-Sync in GREYHOUND für Termine und/oder Kontakte? Dann müsst ihr all eure Google Sync Konten in GREYHOUND nach dem Update auf die neue Version zwingend auf das Authentifizierungsverfahren OAuth2 umstellen. Andernfalls wird die Synchronisation zu Google nicht mehr funktionieren!

Dazu ist unter Einstellungen > Google Konten die bestehende Verknüpfung aufzuheben:

Anschließend muss das Google-Konto erneut mit dem GREYHOUND Client verknüpft werden. Eine Anleitung, wie man das macht, findet sich in unserem Handbuch:

Zum Handbuch

Für alle mit Google-Mailkonten

Betreffende Kunden, die ihre Mail-Konten nicht auf OAuth2 umstellen, können ab einem gewissen Stichtag keinerlei Mails mehr empfangen und senden – Google hatte ursprünglich mal den 15.02.2021 als Stichtag genannt, dieses Datum aber aufgrund der aktuellen Lage zurückgezogen.

Damit nicht eines Morgens plötzlich keine Mails mehr in GREYHOUND rein- und rausgehen, sollten alle mit einem Google-Mailkonto die Umstellung auf das sichere Verfahren OAuth2 schon jetzt vornehmen. Ganz in Ruhe. Und nicht, wenn es eigentlich schon zu spät ist.


In unserem Handbuch ist Schritt-für-Schritt am Beispiel eines Google-Mailkontos beschrieben, wie man ein POP3-Konto mit OAuth2 in GREYHOUND einrichtet:

Zum Handbuch

Für alle Office365- und Exchange-Kunden

Alle Mircosoft Exchange- und Office365-Kunden müssen sich noch etwas gedulden. Das Authentifizierungsverfahren ist von Microsoft offiziell bereits seit langer Zeit angekündigt und soll laut bis zum 13.10.2020 etabliert sein. Bislang ist es aber noch nicht nutzbar.
Die betreffenden Kunden sollten von Microsoft bzw. Google informiert werden, wenn es hierzu Neuigkeiten gibt. Bis dahin besteht vorerst kein Handlungsbedarf. Sobald Microsoft auf das neue OAuth2-Verfahren umgestellt hat, müssen die POP3- und SMTP-Konten in GREYHOUND entsprechend umgestellt werden (siehe oben).

Warum OAuth2?

Das neue OAuth 2.0 Verfahren stellt eine Erhöhung der Sicherheit beim Zugriff auf Drittanwendungen dar, weil (einfach gesagt) keine Passwörter mehr direkt übertragen werden. Beim OAuth2-Verfahren werden die sensiblen Zugangsdaten nur im Browser eingegeben (authentisiert). Der zugehörige GREYHOUND Client erhält anschließend einen individuellen und einzigartigen AccessToken und dieser ermöglicht in Verbindung mit dem OAuth2-Protokoll den Login (autorisiert). Dieses Protokoll wird dann für alle zukünftigen Verbindungen genutzt – die tatsächlichen Login-Daten werden also nie direkt übertragen.

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